Standard Instruments GmbH: Wenn jede Woche bis zur Zulassung zählt

Wie Standard Instruments mit seriennahen Spritzgussteilen die Validierung beschleunigte
Ausgangssituation
Technische Herausforderungen
Das Gehäuse musste unter erheblichem Zeitdruck spritzgussgerecht optimiert werden. Gleichzeitig stellten die hochwertigen Sichtflächen hohe Anforderungen an die Bauteilqualität: Einfallstellen mussten zuverlässig vermieden werden. Hinzu kam der regulatorische Anspruch: Die Bauteile sollten aus dem vorgesehenen Serienmaterial gefertigt werden und unmittelbar für Funktionsprüfungen und Zulassungstests einsetzbar sein.
Lösungsweg
Gemeinsam optimierten Standard Instruments und priomold das Gehäusedesign innerhalb weniger Werktage gezielt für den Spritzguss. Simulationsgestützte Anpassungen halfen dabei, Einfallstellen auf den Sichtflächen zu vermeiden und die Fertigbarkeit früh abzusichern. Direkt anschließend fertigte priomold fünf Aluminium-Spritzgusswerkzeuge innerhalb von drei Wochen und produzierte 120 Vorserienteile aus dem vorgesehenen Serienmaterial – ohne langwierige Iterationsschleifen.

Projektdetails
Ergebnis
Nach nur drei Wochen standen Standard Instruments 120 seriennahe Vorserienteile für Funktionsprüfungen und regulatorische Tests zur Verfügung. Die realitätsnahen Bauteile beschleunigten den Validierungsprozess und ermöglichten es, dem eigenen Kunden ein technisch ausgereiftes Gerät zu präsentieren. Damit schuf Standard Instruments zugleich eine wichtige Grundlage für die Markteinführung – und konnte sich den späteren Serienauftrag sichern.

