Öffnet in einem neuen Tab

Spritzguss für Medizintechnik & Diagnostik

Branchen

Kunststoff trägt Verantwortung

Medizintechnik & Diagnostik
In der Medizintechnik und Diagnostik sind Präzision, Sicherheit und Materialkompetenz entscheidend. Kunststofflösungen ermöglichen hygienische, leichte und komplexe Bauteile – von Diagnostiksystemen über Messtechnik bis zur Dentaltechnik. Entscheidend ist dabei nicht nur der Werkstoff selbst, sondern auch ein reproduzierbarer Prozess und kompromisslose Qualität.
Digitales Fieberthermometer und Spritze als Beispiele für Kunststoffspritzguss in der Medizintechnik
50–60 %
der Medizinprodukte enthalten Kunststoffkomponenten.
ca. 3 %
der weltweiten Kunststoffproduktion für Medizinprodukte und deren Verpackungen.
ca. 50 %
Kunststoffanteil an den Materialien medizintechnischer Ausrüstung.
18–24 Monate
Produktlebenszyklus vieler MedTech-Produkte.

Wenn jede Entwicklungswoche zählt

Herausforderungen in der Entwicklung
Medizintechnische Produkte durchlaufen umfangreiche Prüf-, Nachweis- und Freigabeprozesse. Umso wichtiger ist Geschwindigkeit in der Entwicklung: Bauteile müssen früh real verfügbar sein, damit Tests und Iterationen beginnen können. Gleichzeitig müssen Werkstoff, Geometrie und Fertigungsverfahren möglichst nah an der späteren Serie liegen, damit aus schnellen Ergebnissen auch belastbare Erkenntnisse werden.

Time-to-Market trotz langer Freigabewege

Regulatorische Nachweis- und Freigabeprozesse benötigen Zeit. Umso mehr zählt jede Woche davor: Entwicklungsstände müssen schnell als reale Bauteile verfügbar sein, damit Tests und nächste Iterationen früh starten können.

Seriennähe von Anfang an

Für belastbare Erkenntnisse reicht ein reines Anschauungsmodell oft nicht aus. Werkstoff, Geometrie und Fertigungsverfahren sollten der späteren Serie so nahe wie möglich kommen.

Patientensicherheit & Funktion

Bei körpernahen oder sicherheitskritischen Anwendungen müssen Werkstoff, Geometrie und Funktion konsequent zum vorgesehenen Einsatz passen. Fehler dürfen nicht erst spät in der Entwicklung sichtbar werden.

Präzision & Reproduzierbarkeit

Enge Toleranzen und reproduzierbare Geometrien können für Montage, Fluidik, Messung und Funktion entscheidend sein. Deshalb müssen kritische Merkmale früh unter spritzgussnahen Bedingungen bewertet werden.

Material & Sterilisation

Der vorgesehene Werkstoff muss zur Anwendung und zum geplanten Sterilisations- oder Aufbereitungsverfahren passen. Materialänderungen zwischen Prototyp und Serie können die Aussagekraft früher Tests einschränken.

Dokumentation & Änderungen

In der Entwicklung entstehen neue Erkenntnisse und konstruktive Änderungen. Materialstände, Geometrien und Prozessparameter müssen dabei nachvollziehbar bleiben, damit Iterationen kontrolliert aufeinander aufbauen können.

Jede Woche früher am realen Bauteil

Mit Rapid Tooling, Aluminiumwerkzeugen und Spritzguss im vorgesehenen Serienmaterial schaffen wir schnell die Bauteile, die MedTech-Entwicklungsteams für ihre nächsten Schritte brauchen. Seriennah, funktional und bereit für frühe Tests und schnelle Iterationen – bevor die zeitintensiven nachgelagerten Nachweis- und Freigabeprozesse den Takt bestimmen.
Projekt anfragen

Projektkommunikation so einfach wie noch nie

Einfach zusammenarbeiten
Kein Tool-Zwang. Keine unnötigen Umwege. Keine komplizierten Abstimmungsprozesse. Wir kommunizieren mit Dir so, wie es für Dich und Dein Team am einfachsten ist – per Teams, WhatsApp, E-Mail oder direkt über Beschaffungsplattformen wie SAP Ariba, JAGGAER oder Cegedim. Denn am Ende zählt für uns nicht, über welchen Kanal wir sprechen, sondern dass Informationen schnell dort ankommen, wo sie gebraucht werden – damit Dein Projekt vorankommt und Du schneller Deinen seriennahen Prototypen in der Hand hältst.

Du entscheidest, wie wir kommunizieren

Der beste Kommunikationsweg? Der, der für Dich funktioniert.
Microsoft Teams
Direkte Abstimmung mit Deinem Projektteam.
WhatsApp
Schnell eine Frage klären oder Informationen austauschen.
E-Mail
Für alles, was klassisch dokumentiert werden soll.
Partnerplattformen
SAP Ariba, JAGGAER, Cegedim und weitere etablierte Beschaffungssysteme.

Auch der Prozess dahinter bleibt einfach

Wir wollen nicht nur schnell fertigen. Wir wollen auch den Weg bis zum Bauteil möglichst unkompliziert machen.
Schnelles Onboarding
Damit wir ohne lange Anlaufphase gemeinsam starten können.
Direkte Beschaffungsprozesse
Wir integrieren uns in Deine bestehenden Einkaufs- und Beschaffungsprozesse.
Weniger Reibung. Mehr Tempo.
Klare Kommunikation und eingespielte Abläufe sorgen dafür, dass Entscheidungen schneller getroffen werden können.
Bereit für eine Partnerschaft ohne Umwege?
Wir machen Dir den Einstieg so einfach wie möglich – in der Kommunikation, im Einkauf und im gesamten Projektablauf.

Materialien, denen Du vertrauen kannst

Werkstoffkompetenz für Medizintechnik & Diagnostik
In der Medizintechnik zählt nicht der Werkstoffname – entscheidend ist die Eigenschaft, die Dein Bauteil im Einsatz braucht. Wir wählen Materialien gezielt nach Funktion, Umgebung und regulatorischen Anforderungen aus.
Schwarzes Kunststoffgranulat als Rohmaterial für die Herstellung von Spritzgussteilen

Biokompatibilität

Für körpernahe Anwendungen – abhängig von Materialtyp, Kontaktart und Kontaktdauer.

Sterilisationsbeständigkeit

Für geeignete Sterilisationsverfahren – abgestimmt auf Werkstoff und Anwendung.

Chemikalien- & Medienbeständigkeit

Für Kontakt mit Desinfektionsmitteln, Reagenzien, Körperflüssigkeiten oder Reinigungsmedien.

Präzision & Maßhaltigkeit

Für enge Toleranzen, feine Strukturen und reproduzierbare Funktionen.

Mechanische Belastbarkeit

Schlagzäh, steif oder verschleißfest – passend zu Funktion und Lebensdauer.

Optik & Diagnostik

Transparent und präzise – COC und COP auch für anspruchsvolle Diagnostikanwendungen.

Werkstoffbeispiele

PP · PE · ABS · TPE · PA6 · PC · PBT · PC/ABS · POM · PMMA · COC · COP · PEEK.
Besondere Anforderungen an Dein Bauteil?
Wir prüfen gemeinsam, welcher Werkstoff und welcher Prozess zu Deiner Anwendung in der Medizintechnik passen.

Schneller zum seriennahen Bauteil

Warum priomold
Wenn Entwicklungszeit, Kosten und Aussagekraft entscheidend sind, braucht es einen Partner, der schnell und flexibel reagieren kann. Mit Rapid Tooling verbinden wir kurze Vorlaufzeiten mit seriennahen Spritzgussteilen – ideal für Prototypen, Tests und Kleinserien.

Rapid Tooling

Schnell und flexibel entwickeln
Unsere Aluminiumwerkzeuge ermöglichen kurze Werkzeuglaufzeiten zwischen 2 und 8 Wochen je nach Deiner Priorität und schnelle Anpassungen während der Entwicklungsphase.

Prototypen ab 5 Tagen

Wenn jede Woche zählt
Bei besonders eiligen Projekten können erste spritzgegossene Prototypen bereits innerhalb einer Woche realisiert werden.

Seriennahe Materialien

Validieren unter realistischen Bedingungen
Wir fertigen Bauteile im vorgesehenen Serienwerkstoff, sodass sich Funktion, Haptik, Maßhaltigkeit und Materialverhalten realistisch bewerten lassen – deutlich näher an der Serienanwendung als mit reinen Anschauungsmodellen.

Referenzen

Was unsere Kunden sagen
Erfolgreiche Projekte. Zufriedene Kunden. Echte Ergebnisse mit priomold.
Schwarzer Mighty+ Vaporizer als freigestelltes Produktbild mit Display und Bedienelementen.

PEEK. Präzision. Drei Wochen.

„Eine gute Konstruktion muss am Ende auch unter realen Bedingungen funktionieren – genau dafür brauche ich echte, belastbare Bauteile.“
Mehr erfahren
Gezeichneter Avatar von Steffen
Dr.-Ing. Steffen Mauch
Storz & Bickel GmbH
Technischer Leiter
Zwei freigestellte Gehäusehalbschalen aus hellgrauem Kunststoffspritzguss mit integrierten Verstärkungsrippen und Befestigungsdomen.

Schneller zur MedTech-Zulassung

„Gerade bei zeitkritischen Projekten wissen wir, dass wir uns jederzeit auf priomold verlassen können.“
Mehr erfahren
Gezeichneter Avatar von Sven mit Metallbrille
Sven Krämer
Standard Instruments GmbH
Geschäftsführer
3D-CAD-Modell eines Kunststoffbauteils für den Spritzguss mit Rippenstruktur und Befestigungselementen.

Wenn jeder Entwicklungstag zählt

„Zu Beginn konnte ich mir nicht vorstellen, dass es jemand schafft, so schnell Werkzeuge zu bauen.“
Mehr erfahren
Gezeichneter Avatar von Julia mit langen blonden Haaren
Julia Schindler
TEQABLE AG
Innovatorin Mechanik & Kunststofftechnologie, Dipl. Masch.-Ing. HTL
Zwei weiße Kunststoff-Applikatoren aus Spritzguss mit Ringgriff und geriffeltem Griffbereich auf weißem Hintergrund.

Vier Partner. Ein Serienziel.

„Mit den ersten echten Spritzgussteilen wussten wir, dass unser Konzept funktioniert und wir den nächsten Schritt Richtung Serie gehen können.“
Mehr erfahren
Gezeichneter Avatar von Andreas
Andreas Nicolay
Plastinovo S.A.S.
Geschäftsführer

FAQs zur Medizintechnik & Diagnostik

Häufige Fragen
Antworten zu Werkstoffauswahl, Biokompatibilität, Reinheit, Sterilisation und präzisen Kunststoffbauteilen.

Das hängt stark von der konkreten Anwendung ab. Mechanische Anforderungen, Körperkontakt, Sterilisationsverfahren, Medien, Einsatzdauer und regulatorische Vorgaben müssen gemeinsam betrachtet werden. Entsprechend unterschiedlich können die geeigneten Werkstoffe ausfallen.

Ja. Wir betrachten die Materialauswahl immer zusammen mit Funktion, Geometrie, Einsatzbedingungen und dem geplanten Spritzgussprozess. So kann früh bewertet werden, welche Werkstoffe für Prototypen, Funktionsprüfungen oder seriennahe Tests sinnvoll sind.

Nein. Biokompatibilität muss immer im Zusammenhang mit dem konkreten Material, dem fertigen Bauteil sowie Kontaktart und Kontaktdauer bewertet werden. Eine allgemeine Polymerbezeichnung allein reicht dafür nicht aus.

Grundsätzlich ja. Ob beispielsweise feine Geometrien, dünne Wandungen oder komplexe Funktionsbereiche realisierbar sind, prüfen wir anhand von Bauteil, Material, Werkzeug und Prozess. Gerade bei präzisen Anwendungen ist eine frühe Abstimmung der Konstruktion besonders wichtig.

Ja. Mit Insert-Technik können geeignete Metall- oder Funktionselemente direkt umspritzt werden. priomold verfügt hier über Erfahrung aus unterschiedlichen Anwendungen und kann bereits in der Entwicklungsphase prüfen, wie sich Inserts konstruktiv und prozesssicher integrieren lassen.

Ja. Mit spritzgegossenen Prototypen und Kleinserien kannst Du Material, Funktion, Geometrie und Montage unter seriennahen Bedingungen prüfen. So lassen sich wichtige Erkenntnisse gewinnen, bevor eine spätere Serienentscheidung getroffen wird.

Noch nicht die passende Antwort gefunden?
Schreib uns einfach – wir helfen Dir gerne weiter!
Freigestelltes Porträt von Tobias Camek, Leiter Kundenmanagement bei priomold
Noch Fragen zu Deinem Medizintechnikprojekt?
Tobias hilft Dir gerne weiter, wenn Du Fragen zu Werkstoff, Bauteilauslegung, Machbarkeit oder Umsetzung Deines Projekts hast.
Tobias Camek
Leiter Kundenmanagement
Tobias kontaktieren

Oder schreib Tobias an t.camek@priomold.de

Schnelle Rückmeldung
Persönlicher Kontakt
Klare Antworten ohne Umwege