Plastinovo S.A.S.: Wenn aus internationaler Entwicklung Serie wird

Wie Plastinovo mit internationalen Partnern ein Medizinprodukt serienreif entwickelte
Ausgangssituation
Technische Herausforderungen
Der 10-µl-Inoculation-Loop stellte mehrere Anforderungen gleichzeitig: Die Volumenaufnahme musste präzise, die Steifigkeit definiert und der Materialeinsatz möglichst gering sein. Gleichzeitig musste sichergestellt werden, dass die optimierte Konstruktion später zuverlässig und wirtschaftlich im Spritzguss reproduziert werden kann. Bevor das Serienwerkzeug beauftragt wurde, brauchte Plastinovo deshalb belastbare Erkenntnisse aus einem realen Fertigungsprozess.
Lösungsweg
Gemeinsam mit der Eberwein GmbH wurde das Bauteil zunächst spritzgussgerecht ausgelegt und mittels FEM optimiert. Dabei wurden Materialeinsatz, Spannungsverteilung und Durchbiegung untersucht und das geeignete Material definiert. Auf dieser Basis realisierte priomold das Rapid Tooling mit einer 1+1-fach-Kavität für zwei Varianten und fertigte seriennahe Prototypenteile aus Polystyrol. So konnten Funktion und Fertigungsprozess unter realen Bedingungen validiert und belastbare Erkenntnisse für das spätere Serienwerkzeug gewonnen werden.

Projektdetails
Ergebnis
Das Ergebnis ist ein materialoptimierter, funktional abgesicherter 10-µl-Inoculation-Loop, dessen Konstruktion und Fertigungsprozess unter realen Spritzgussbedingungen validiert werden konnten. Die gewonnenen Erkenntnisse schaffen eine belastbare technische Grundlage für das Serienwerkzeug und die geplante Serienproduktion in Kolumbien.

