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Spritzguss für Fertigungs- & Prozesstechnik

Branchen

Kunststoff hält Prozesse in Bewegung

Fertigungs- & Prozesstechnik
In Fertigungs- und Prozessanlagen übernehmen technische Kunststoffe zentrale Funktionen: Sie führen, gleiten, fördern, dosieren, dichten und schützen. Dabei können sie Reibung und bewegte Masse reduzieren, ohne externe Schmierung arbeiten und aggressiven Medien oder intensiven Reinigungsprozessen widerstehen. Entscheidend ist, Werkstoff und Bauteil konsequent auf Belastung, Medium, Temperatur und Produktionsumgebung abzustimmen.
Förderband als Beispiel für Kunststoffkomponenten in industriellen Produktionsanlagen
bis zu 75 %
geringerer Reibungskoeffizient eines gleitoptimierten Werkstoffs gegenüber Standard-PE-UHMW bei POM als Gleitpartner.
bis zu 80 %
weniger Gewicht gegenüber Edelstahl-Lagerlösungen.
bis 260 °C
Dauergebrauch am Beispiel eines PEEK-Typs.
500 / min
Produkte pro Minute in einer Anlage mit Kunststoffführungen.

Wenn Stillstand keine Option ist

Herausforderungen in der Entwicklung
Fertigungs- und Prozessanlagen müssen über lange Betriebszeiten präzise und zuverlässig funktionieren. Reibung, Verschleiß, aggressive Medien, Temperatur, Reinigung und wechselnde Belastungen wirken dabei unmittelbar auf jedes Bauteil. Bei produktberührenden Komponenten kommen Hygiene, Kontaminationsschutz und regulatorische Anforderungen hinzu.

Verschleiß & Dauerbetrieb

Führungen, Lager, Rollen und Gleitelemente arbeiten oft im kontinuierlichen Betrieb. Verschleiß darf Präzision, Prozessstabilität und Anlagenverfügbarkeit nicht unkontrolliert beeinflussen.

Reibung & Schmierung

Reibung beeinflusst Antriebsleistung, Erwärmung und Verschleiß. Gleichzeitig kann externe Schmierung in sauberen oder produktnahen Prozessen unerwünscht sein.

Chemikalien & Prozessmedien

Säuren, Laugen, Lösungsmittel, Reinigungschemikalien oder Prozessmedien können Werkstoffe angreifen. Die Beständigkeit muss für Medium, Konzentration und Temperatur geprüft werden.

Temperatur & Reinigung

Heißwasser, Dampf, Reinigungsprozesse und Temperaturwechsel belasten Werkstoff und Geometrie. Temperatur- und Hydrolysebeständigkeit werden damit zur Prozessanforderung.

Präzision & Formstabilität

Dosieren, Führen und Abdichten verlangen reproduzierbare Geometrien. Kriechen, Feuchteaufnahme und Wärmeausdehnung müssen über die reale Betriebsdauer berücksichtigt werden.

Hygiene & Produktsicherheit

Bei Produktkontakt müssen Werkstoff, Oberfläche und Bauteilgeometrie Reinigung ermöglichen und Kontaminationsrisiken minimieren. Je nach Anwendung gelten zusätzliche regulatorische Anforderungen.

Vom Prozessbedarf zum seriennahen Bauteil

Mit Rapid Tooling, Aluminiumwerkzeugen und Spritzguss im vorgesehenen Serienmaterial entstehen schnell reale Bauteile für anwendungsnahe Tests. So lassen sich Passung, Bewegung, Medienkontakt und Funktion früh untersuchen und konstruktive Anpassungen schnell umsetzen.
Machbarkeit prüfen

Projektkommunikation so einfach wie noch nie

Einfach zusammenarbeiten
Kein Tool-Zwang. Keine unnötigen Umwege. Keine komplizierten Abstimmungsprozesse. Wir kommunizieren mit Dir so, wie es für Dich und Dein Team am einfachsten ist – per Teams, WhatsApp, E-Mail oder direkt über Beschaffungsplattformen wie SAP Ariba, JAGGAER oder Cegedim. Denn am Ende zählt für uns nicht, über welchen Kanal wir sprechen, sondern dass Informationen schnell dort ankommen, wo sie gebraucht werden – damit Dein Projekt vorankommt und Du schneller Deinen seriennahen Prototypen in der Hand hältst.

Du entscheidest, wie wir kommunizieren

Der beste Kommunikationsweg? Der, der für Dich funktioniert.
Microsoft Teams
Direkte Abstimmung mit Deinem Projektteam.
WhatsApp
Schnell eine Frage klären oder Informationen austauschen.
E-Mail
Für alles, was klassisch dokumentiert werden soll.
Partnerplattformen
SAP Ariba, JAGGAER, Cegedim und weitere etablierte Beschaffungssysteme.

Auch der Prozess dahinter bleibt einfach

Wir wollen nicht nur schnell fertigen. Wir wollen auch den Weg bis zum Bauteil möglichst unkompliziert machen.
Schnelles Onboarding
Damit wir ohne lange Anlaufphase gemeinsam starten können.
Direkte Beschaffungsprozesse
Wir integrieren uns in Deine bestehenden Einkaufs- und Beschaffungsprozesse.
Weniger Reibung. Mehr Tempo.
Klare Kommunikation und eingespielte Abläufe sorgen dafür, dass Entscheidungen schneller getroffen werden können.
Bereit für eine Partnerschaft ohne Umwege?
Wir machen Dir den Einstieg so einfach wie möglich – in der Kommunikation, im Einkauf und im gesamten Projektablauf.

Materialien für Prozesse im Dauerbetrieb

Werkstoffkompetenz für Fertigungs- & Prozesstechnik
In Fertigungs- und Prozessanlagen muss der Werkstoff exakt zur Funktion passen. Reibung und Verschleiß, Prozessmedium, Temperatur, Reinigung und Maßhaltigkeit bestimmen ebenso die Auswahl wie Hygiene- oder Produktkontaktanforderungen. Technische und Hochleistungskunststoffe eröffnen dafür ein breites Eigenschaftsspektrum.
Schwarzes Kunststoffgranulat als Rohmaterial für die Herstellung von Spritzgussteilen

Verschleißfest & reibungsarm

Kontrollierte Reibung und hohe Verschleißbeständigkeit unterstützen Führungen, Lager, Rollen und Förderkomponenten im kontinuierlichen Betrieb.

Trockenlauf & geringe Schmierabhängigkeit

Tribologisch optimierte Kunststoffe können Gleitstellen ohne externe Schmierung ermöglichen – interessant für schwer zugängliche, saubere oder produktnahe Anwendungen.

Chemikalien- & Korrosionsbeständigkeit

Prozessmedien, Säuren, Laugen und Reinigungschemikalien verlangen Werkstoffe, deren Eigenschaften zum konkreten Medium, zur Konzentration und Temperatur passen.

Temperatur- & Hydrolysebeständigkeit

Hohe Prozesstemperaturen, Heißwasser, Dampf und Temperaturwechsel stellen besondere Anforderungen an mechanische Eigenschaften und Formstabilität.

Maßhaltigkeit & Formstabilität

Führungen, Dosierkomponenten und Dichtflächen müssen ihre Geometrie unter Temperatur, Feuchte und Dauerlast zuverlässig halten.

Hygiene & Detektierbarkeit

In sensiblen Produktionsbereichen können Produktkontakt, Reinigbarkeit und die Detektion möglicher Fremdkörper zusätzliche Anforderungen an den Werkstoff stellen.

Werkstoffbeispiele

POM · PET · PA · PP · PVDF · PFA · PPS · PEEK · PEI · PSU/PPSU · TPE/TPU · GF-/CF-verstärkte und tribologisch modifizierte Compounds.
Besondere Anforderungen an Dein Bauteil?
Wir prüfen gemeinsam, welcher Werkstoff und welcher Prozess zu Deiner Anwendung in der Fertigungs- & Prozesstechnik passt.

Schneller zum seriennahen Bauteil

Warum priomold
Wenn Entwicklungszeit, Kosten und Aussagekraft entscheidend sind, braucht es einen Partner, der schnell und flexibel reagieren kann. Mit Rapid Tooling verbinden wir kurze Vorlaufzeiten mit seriennahen Spritzgussteilen – ideal für Prototypen, Tests und Kleinserien.

Rapid Tooling

Schnell und flexibel entwickeln
Unsere Aluminiumwerkzeuge ermöglichen kurze Werkzeuglaufzeiten zwischen 2 und 8 Wochen je nach Deiner Priorität und schnelle Anpassungen während der Entwicklungsphase.

Prototypen ab 5 Tagen

Wenn jede Woche zählt
Bei besonders eiligen Projekten können erste spritzgegossene Prototypen bereits innerhalb einer Woche realisiert werden.

Seriennahe Materialien

Validieren unter realistischen Bedingungen
Wir fertigen Bauteile im vorgesehenen Serienwerkstoff, sodass sich Funktion, Haptik, Maßhaltigkeit und Materialverhalten realistisch bewerten lassen – deutlich näher an der Serienanwendung als mit reinen Anschauungsmodellen.

FAQs zur Fertigungs- & Prozesstechnik

Häufige Fragen
Antworten zu Werkstoffen für Verschleiß, Reibung, Prozessmedien, Temperatur und kontinuierlichen Betrieb.

Bei Führungen, Lagern, Rollen oder Gleitelementen sind Reibung und Verschleiß zentrale Auswahlkriterien. Zusätzlich müssen Last, Geschwindigkeit, Gegenlaufpartner, Temperatur und die jeweilige Einsatzumgebung berücksichtigt werden.

Ja. Tribologisch optimierte Kunststoffe können in geeigneten Anwendungen Gleitstellen ohne externe Schmierung ermöglichen. Ob ein Trockenlauf sinnvoll ist, hängt jedoch von Belastung, Geschwindigkeit, Gegenlaufpartner, Temperatur und Geometrie ab.

Ja. Wir betrachten die Beständigkeit immer im Zusammenhang mit dem konkreten Prozessmedium. Dabei spielen unter anderem Konzentration, Temperatur, Einwirkdauer und mechanische Belastung eine Rolle. Auf dieser Basis können geeignete Werkstoffe für Prototypen und seriennahe Tests ausgewählt werden.

Je nach Temperatur und Belastung stehen unterschiedliche technische und Hochleistungskunststoffe zur Verfügung. Neben Dauer- und Spitzentemperaturen müssen auch mechanische Belastung, Prozessmedien und gegebenenfalls Reinigungsprozesse berücksichtigt werden.

Wir betrachten Werkstoff und Bauteilgeometrie gemeinsam. Fertigungstoleranzen, Wärmeausdehnung, Feuchteaufnahme, Kriechverhalten und Dauerbelastung können die spätere Funktion beeinflussen. Deshalb prüfen wir kritische Bereiche bereits vor dem Werkzeugbau auf ihre spritzgussgerechte Umsetzbarkeit.

Am hilfreichsten sind 3D-Daten oder Zeichnungen sowie Angaben zu Funktion, Belastung, Temperatur, Bewegung, Prozessmedien und der gewünschten Stückzahl. Auf dieser Basis können wir Werkstoff, Bauteilgeometrie und Werkzeugkonzept bewerten und Dich bei der spritzgussgerechten Auslegung unterstützen.

Noch nicht die passende Antwort gefunden?
Schreib uns einfach – wir helfen Dir gerne weiter!
Freigestelltes Porträt von Tobias Camek, Leiter Kundenmanagement bei priomold
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Tobias hilft Dir gerne weiter, wenn Du Fragen zu Werkstoff, Medium, Belastung oder der technischen Umsetzung Deines Bauteils hast.
Tobias Camek
Leiter Kundenmanagement
Tobias kontaktieren

Oder schreib Tobias an t.camek@priomold.de

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